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		<title>Baikal-Expedition RSS-Feed</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 14 May 2009 18:14:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Legende von der Insel Olchon</title>
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			<description>Nicht alles, was uns Sagen und Märchen weismachen wollen ist auch wirklich wahr. So glaubten die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht alles, was uns Sagen und Märchen weismachen wollen ist auch wirklich wahr. So glaubten die Menschen früher, die ganze Erde sei von Gott geschaffen, wie es in der Heiligen Schrift geschrieben steht. Aber manch einer begriff auch, dass nicht alles eine Gabe Gottes war. Nehmen wir zum Beispiel die Insel Olchon, die ganz gewisslich kein Geschenk Gottes ist sondern natürlich entstanden ist. Die Insel konnte nicht vom Himmel fallen, der Gott hätte keine Kräfte dazu, so groß war doch die Insel. Daraus, so meinte man, folgte, Olchon sei Naturkind, Naturerscheinung, nichts sonstiges.</p>
<p>Nach dem Erdbruch entstand ein so großes Loch, das vom Wasser gefüllt war, alles vom Wasser überflutet, Millionen Jahre vergingen, starke Winde trieben in diesen langen Jahren so viel Stein und Kiesel, aber die Wasserwellen konnten dieses Gestein nicht bis zu den Ufern treiben. So entstand ein großer Haufen von Stein und Sand und mit den Jahren glätteten die Wasserwellen diesen Berg, so entstand ein Flachland, das den Namen Olchon bekam. Aber die Wellen waren ab und zu entweder so hoch, oder zu niedrig, darum ist die Ostküste steil und etwas höher, als der restliche Teil, aber auch insgesamt ist das Relief sehr hügelig, das ist von den Wasserwellen des Sees geformt. Die Alten bemerkten, die Insel kannte ein Jahr höher liegen, ein anderes Jahr versinken. Das hängt davon ab, wie viel Wasser aus dem Erdbrunnen nach oben steigt. So erklärt man im Volksmunde die sinkende, schwimmende Insellage: viel Wasser erhöhen die Insel, sie ragt hervor, weniger Wasser, dann geht die Insel nieder, aber so unmerklich, dass die Leute es nicht merken, nur die weisen Alten wissen, das hängt vom Untergrundwasser ab. Eine durchgängige Höhle mit zwei Ausgängen bot das plötzliche Erscheinen und Verschwinden der Insel. Aus Aberglauben meinte man, die bösen Geister, wenn sie auf der Insel erscheinen, treiben die Wellen und den Wind so stark, dass die Insel, dieses einzige Festland auf dem See, schwebt. Erst später, nach vielen Jahren, verstanden die Leute, das Schweben sei vom Storm, vom starken Wind, d.h. von der Natur angetan. Als die ersten bemerkten das die Burjaten, weil sie diese Insel als die ersten bewohnten, sie nannten die Insel Olchon, was auf burjatisch „trocken“ bedeutet. Das Klima war zu jenen Zeiten trocken, es regnete im Sommer selten.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 May 2009 18:14:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Legende vom Grabenbruch am Baikal: &quot;Prowal&quot;</title>
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			<description>Der Grabenbruch am Baikalsee war eine der schlimmsten Naturkatastrophen die sich hier je zugetragen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Grabenbruch am Baikalsee war eine der schlimmsten Naturkatastrophen die sich hier je zugetragen haben. Mein Vater hat mir die Geschichte immer wieder erzählt die er selbst erlebt hat. Viele Menschen sind an jenem denkwürdigen Januartag im Jahre 1862 umgekommen oder zu Krüppeln geworden und haben so das ganze Dorf noch Jahre später an die schrecklichen Ereignisse erinnert. Viele hatten alles verloren was sie besaßen, manche sogar den Verstand, weil sie mit dem Leid das über sie gekommen war nicht fertig wurden. Es war ein einschneidendes Ereignis, das das Leben einer ganzen Generation der Dorfbewohner grundlegend veränderte. <br /><br />Die Menschen hatten alles verloren und wussten nicht wohin sie gehen, oder ob es überhaupt weitergehen würde. Der Glaube an Gott wurde erschüttert von dem ungerechten Leid, das die sie erfahren mussten. Diejenigen, die vorher glaubten, alles sei Gottes Werk begannen an ihrer Überzeugung zu zweifeln, und wirr, das einfache Volk begannen zu verstehen, dass die Berge, Flüsse, Seen und Meere dieser Erde nicht von Gott geschaffen wurden sondern durch die Natur entstanden. Und wir mussten lernen, dass die Natur die stärkste Kraft ist, gegen die der Mensch nichts ausrichten kann. Nach dem Erdbeben und dem Grabenbruch begannen die Leute sich einen Reim darauf zu machen, wie der Baikal entstanden sein könnte und dass der See das Resultat eines ähnlichen Erdbebens sein könnte. Die Alten erzählten, dass es Feuer- und Wassersäulen inmitten der Hügel gegeben habe, und dass das Wasser alle Täler und bildete so den Baikalsee.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 02 May 2009 14:13:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Mythen und Legenden über den Baikal</title>
			<link>http://www.baikal-expedition.com/index.php?id=72&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2009&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=04&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=30&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=11&#38;cHash=b174bae78daf7216522d37258b254aca</link>
			<description>Die Millionenjahre lange Geschichte des Baikalsees ist von vielen Mythen, Sagen und Märchen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Millionenjahre lange Geschichte des Baikalsees ist von vielen Mythen, Sagen und Märchen umwoben, die die reichhaltige Folklore der Bewohner des Sees bewahren. Sie werden von Mund zu Mund, von einer Generation zur anderen weitergegeben, meist in ihrer Urfassung.</p>
<h3>Legende über die Entstehung des Baikal</h3>
<p>Früher erzählten die Alten Geschichten wie diese darüber wie der Baikalsee entstand.</p>
<p>Es gibt nicht allzu viel Erde auf der Erde. Jedermann weiß, dass man nicht sonderlich tief zu graben braucht, um nur noch auf Sand, Kies, Steine, Lehm und andere Materialien zu stoßen. Und je tiefer man gräbt, desto steiniger wird der Boden, bis der Boden dann nur noch aus Steinen besteht. Gräbt man noch tiefer dann trifft man am Ende auf das Grundwasser. Tief unter der Erde findet man ganz andere Steine als an der Oberfläche. Zum Beispiel Steine, die glühend heiß werden und brechen, sobald Sie mit Wasser in Berührung kommen. Von diesen Steinen gibt es eine Menge unter der Erde, viel mehr als an der Erdoberfläche. Vor Tausenden von Jahren, so erzählt uns die Legende kamen eben diese Steine tief unter der Erde mit Wasser in Berührung und wurden heißer und heißer. Das Wasser begann zu kochen, doch der Wasserdampf konnte nicht entweichen. Der Dampf wanderte von einer Seite zur anderen und verdrängte die Erde und erschütterte den ganzen Boden. Der Dampf kämpfte sich einen Weg nach oben zur Oberfläche und hinterließ gleichzeitig ein Loch, in das der Boden nachrutschte. Als der Dampf abgekühlte wurde das Wasser wieder flüssig und bedeckte all die tiefen Stellen, bis zu den Bergen, wo der Weg für das Wasser endete und so war ein riesiger See entstanden, der Baikalsee. Dem See wird nachgesagt, mit dem Arktischen Ocean verwandt zu sein, und es gibt viele Geschichten über Boote die im Baikalsee gesunken sind und im Arktischen Ozean wiedergefunden wurden und umgekehrt.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 14:01:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Schmerz und Sorgen um Baikal</title>
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			<description>Obwohl der Baikalsee noch immer als ein überaus sauberer See der Welt gilt und die höchste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl der Baikalsee noch immer als ein überaus sauberer See der Welt gilt und die höchste Wasserqualität aufweist, unterliegt sein extrem sensibles Ökosystem verschiedenen bedenklichen Belastungen. Intensive Eingriffe in die Naturreichtümer der Baikalregion und die Belastung der Gewässer durch Industrie zerstören das einmalig leistungsfähige Selbstreinigungssystem des Baikalsees. Das beunruhigt sowohl die Bewohner der Region, als auch die Weltöffentlichkeit, die befürchtet, dem Baikalsee könnte dasselbe Schicksal drohen wie dem Aralsee. </p>
<p>Wissenschaftliche Untersuchungen der Institutionen der Baikalregion bezeugen zunehmende Sulfatkonzentrationen in einigen Orten des Einzugsgebietes des Baikal (Baikalsk, Selenginsk, Gussinoosersk, Severobaikalsk, geschweige den Irkutsk -–Tscheremchovo – Industriekomplex). Besonders gravierend sind anthropogene Auswirkungen in Industriegebieten der Region auf über- und unterirdische Gewässer, Luft und Böden. Aber das empfindliche Ökosystem des Sees kann den anwachsenden Belastungen in Zukunft nicht standhalten.<br />Die Hauptverschmutzungsquellen sind die Zuflüsse des Sees, vor allem der Hauptzufluss die Selenga. Die Wasserbelastung des Baikalsee stammt aus dem gesamten Baikalbecken, die überwiegend je zur Hälfte zur Mongolei und zur Burjatischen Republik gehört. Sowohl die Abwässer der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator, die an einem Nebenfluss der Selenga liegt, als auch die von Ulan-Ude, am Unterlauf der Selenga, fließen in den See. Diese Zuflüsse (Selenga, Chilok, Tschikoy) werden stark von den Industriestädten Sakamensk, Kjachta, Ulan-Ude, Severobaikalsk verschmutzt. Niemand weiß genau, welche Schadstoffe und welche Menge von Abwässern der drei mongolischen Städte die Selenga, die in der Mongolei entspringt, in den Baikal mitbringt.<br /><br />Trotz jahrelanger Debatten und Verhandlungen pumpt das Baikalsker Zellulosekombinat seinen schleimigen Abfall und giftige Abwässer direkt in den See, da es ohne ausreichende Wasserklärtechnik 1966 in Betrieb genommen worden war. Die Umweltschäden werden auch durch die Transsibirische Eisenbahn sowie die neuerbaute BAM verursacht, landwirtschaftliche Betriebe leiten Dünger und Pestizide in den See.<br /><br />Zu der direkten Wasserverschmutzung kommen die Luftmissionen, die zum größten Teil auf die unzureichenden Filtersystemen der Kohlekraftwerke zurückzuführen sind. Die Luftverunreinigungen wirken vor allem auch auf die Schädigung der Ufervegetation. Besonders betroffen sind die Borealen Waldbestände rings um den See. Luftverschmutzung beeinträchtigt das Verdorren der Nadelbäume. Vor allem sind besorgniserregend Schwefelimmissionen des Baikalsker Papierkombinats.<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Einen weiteren wesentlichen Schadensfaktor für das Seeökosystem stellt die Holzwirtschaft dar. Zum einen entsteht die Schädigung durch den Holzeinschlag im Uferbereich. Der Kahlschlag von Uferbereichen führt zu großflächigen Erosionserscheinungen. Die verrotteten Baumstämme als Überreste des Holzeinschlags bilden Nährboden für Waldschädlinge und Bakterien. Einen ungemein großen Schaden hinterlassen auch Waldbrände in der Region.<br />Kennzeichnend sind derzeit Verarmung der Böden durch Überweidung, die Euttrophierung des Sees von Ackerflächen.</p>
<p>Die Lebensfähigkeit und Artenvielfalt der Flora und Fauna der Baikalregion sind gestört. Einen besonderen Umweltschutz brauchen 10% der Floraarten, 20% der Fauna sind schon ins regionale RED BOOK eingetragen, viele darunter sind fast verschwunden.</p>
<p>Um den negativen Auswirkungen anthropogener Aktivitäten auf das Ökosystem der Baikalregion Einhalt zu gebieten, braucht man grundlegende, gesetzgeberische Bestimmungen und Maßnahmen. </p><div></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 13:55:00 +0200</pubDate>
			
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