Bildergalerie zum Tour
Tourpreis
Der Preis beträgt 1700,00 € pro Person.
Mindestteilnehmer 8-10 Personen.
Der Preis enthält:
- Alle Übernachtungen
- 10 Tagen Vollpension; 3 Tagen Halbpension, 2 Tage - F;
- alle Transfers (incl. Bus, Eisenbahn, Fähre, PKW's)
- Miete für das Schiff
- Ticket für den touristischen Zug an der alten Eisenbahnstrecke
- Eintritt für 3 Museen
- Kosten für Führungen und Exkursionen
- Kosten für Besuch des Naturschutzgebietes
- Kosten für die Begleitung von heimischen Führern
- Kosten f. Visumerteilung
Nicht im Preis enthalten sind:
- Flugtickets
- Kosten fürs Visum
- Kosten für Versicherungen
- Essenskosten, die im Text beschrieben sind als "eigene" oder "zusätzliche" Kosten
- besonderes Essen und Trinken, welches nicht im Menü enthalten ist
- Zusätzliche Kosten für optionale Unterhaltungen (im Programm aufgeführt als eigene Kosten)
- Zusätzliche Kosten für Übergepäck im lokalen Transport
Beschreibung des Schiffs
Die Kreuzfahrt findet auf dem Schiffstyp "Yaroslavets" statt. Diese Schiffsform ist sehr typisch für den Baikalsee. Es gibt hier mehr als 100 solcher Schiffe. Diese Schiffe sind ausgerüstet für den Transport von Menschen. Sie haben alle erforderlichen Orientierungs- und Kommunikationsvorrichtungen. Die Geschwindigkeit des Schiffes ist 16 -18 km pro Std. Normalerweise haben sie 3 Kabinen für Passagiere: am Vorderschiff, am Mittelschiff und am Heck je eine für 4 Personen . Daneben gibt es eine kleine Kabine für das Team, sowie Küche, Toilette und Dusche. Die Schiffskonstruktion bedingt einige Komforteinbußen. Der Motor ist ziemlich laut, was sich vor allem nachts für die Passagiere als störend erweisen kann. Deswegen führen wir die Kreuzfahrt auf diesem Schiff nur tagsüber durch. Die Nacht verbringt das Schiff in einer ruhigen Bucht. Der geringe Tiefgang des Schiffes eröffnet viele Möglichkeiten spontan direkt an der Küste zu anlegen. Diese Schiffe haben aber Einsatzbeschränkungen bei Windgeschwindigkeiten ab 11 Meter pro Sekunde und einer Wellenhöhe ab 2 m!
Klima am Baikalsee
Das Klima in Sibirien ist stark kontinental. Das bedeutet lange, kalte Winter und zwar kurze, aber heiße Sommer. Auch gibt es starke Tagesschwankungen der Lufttemperatur. Der Baikalsee wirkt sich mildernd auf dieses Umgebungsklima aus und nähert sich dem Klima des Meeres. Die gigantische Wassermasse ist ein riesiger Akkumulator der Wärme. Deswegen ist es am Baikalsee im Winter wärmer und im Sommer kälter als in seiner Umgebung, zum Beispiel in Irkutsk (60 km vom Baikalsee). In Irkutsk liegt die durchschnittliche Temperatur im Juli bei ca. 24-26 Grad C. aber Tage mit 30 Grad und mehr sind nicht selten. Am Baikalsee liegt die Temperatur etwas niedriger. Noch eine Besonderheit des Baikalseeklimas muß genannt werden, die große Anzahl der Sonnentage. Er weist mehr Sonnentage auf, als viele berühmte Urlaubsziele in Europa. Es sind 2100 - 2200 Stunden pro Jahr. Das sind 300-400 Stunden mehr als an der Küste des Schwarzen Meeres zum Beispiel.
Beachten Sie bitte
- Wir empfehlen die Mitnahme einer wetterfesten Jacke, Sporthose und von Trekkingschuhen
- Im Fall von sehr schlechtem Wetter (heftiges Gewitter, starker Regen und Sturm) hat der Touroperator das Recht, das Programm zu ändern, muss aber im voraus die Touristen darüber informieren.
- Vegetarier der Menschen mit speziellen Diäten müssen dies vor Reisebeginn mitteilen, damit sich die verschiedenen Küche auf sie einstellen können.
Baikal - Kreuzfahrt
Dauer: 16 Tage, 15 Nächte
Daten: 21.07 2009 - 05.08. 2009
Schema: Irkutsk - Maloe More - Tageran Steppe - Insel Olchon - (per Schiff: Insel Ushkanij - Bucht Chivyrkuiskaja - Bucht Chul - Bucht Sennaja - Sand-Bucht (Peschannaya) - Dorf Bolshoe Goloustnoe - Kap Kadilnyj - Dorf Bolshie Koty - Siedlung Listvyanka - Alte Eisenbahnstrecke am Süd-Baikal - Irkutsk
Tag 1 21.07 Dienstag
Flug: Berlin - Schönefeld nach Moskau. Dauer: ca. 2,5 Stunden. Transfer zum Inlandsflughafen. Weiterflug nach Irkutsk. Dauer: 5-6 Std. Ankunft in Irkutsk am Morgen des nächsten Tages (7 Stunden Zeitverschiebung).
Tag 2 22.07 Mittwoch
Ankunft in Irkutsk. Transfer in kleines privates Hotel im Stadtzentrum. 2 Personen pro Raum.
Irkutsk ist die schönste Stadt Sibiriens! Nach dem Frühstück starten wir zu einer Stadtrundfahrt. Wir besuchen das Zentrum und den historischen Teil mit Denkmälern, wunderschönen Kirchen und alten Holzhäusern. Wir spazieren entlang der Uferstrasse der schönen Angara. Anschließend besuchen wir einen Bauernmarkt. Auf der Wunsch besichtigen wir das Heimat - Museum (mit ethnografischer Ausstellung, oder das Kunst - Museum oder das Dekabristen - Museum (Die "Dekabristen" waren verbannte Adlige, die sich gegen den Zaren auflehnten und nach Sibirien verbannt wurden.) (je nach Wunsch). Am Abend feiern wir in einem Restaurant unsere Ankunft in Sibirien mit sibirischen Spezialitäten (auf eigene Kosten). F/
Vorbereitung zur Exkursion nach der Insel Olchon. Übernachtung in Irkutsk.
Tag 3 23.07 Donnerstag
Transfer zur zentral Teil des Baikalsee Maloe More ("Kleinen See") mit dem Auto. Die Insel Olchon teilt den Baikalsee in den "Grossen See" und "Kleinen See". Die Strecke ist 350 km lang und dauert ca. 6-7 Std. Unterwegs kommen wir durch buryatische Siedlungen, die in der offenen Steppe liegen. Dort machen wir eine Mittagspause in einem Cafe (auf eigene Kosten). Wir probieren eine buryatische Spezialität: Pozy. Die Poza (plural: Pozy) ist das buryatische Nationalgericht. Es hat ein bisschen Ähnlichkeit mit einer Ravioli oder russischen Pelmeni mit Hackfleischfüllung, aber viel größer. Der leckerste Teil der Pozy ist ihr Saft. Man muss die Poza anbeißen und langsam den Saft austrinken, danach kann man weiter essen. Die Pozy müssen mit der Hand gegessen werden. In der Nähe zur zentral Teil des Baikalsee erstrecken sich Die Tazheran Steppe. Wir fahren durch die ganze Tageran Steppe. Es ist an sich ein kompaktes Massiv - von Süden nach Norden sind es rund 50 km. Da es aber hier viele schöne Stellen gibt, halten wir ab und zu an um zu fotografieren oder einen Spaziergang zu machen. Neben einer buryateshe Dorf Anga beobachten wir alte Felszeichnungen. Nach der Ankunft und kurze Erholung machen wir Ausflug zur schönen Buchten, besichtigen wir ein Platz wo uralt Menschen haben gewohnt und auch ihre Begrabung. Gibt es hier auch die Festungsmauer von eine aussterbenden Urvolk Kurykanen. (aus dem 8-9 Jahrhundert). Auf Wunsch kann man auch auf Berg Schebete steigen, von dem eine schöne Aussicht auf Tazheran Steppe und den Baikalsee sich offnen. Die Aussicht von da oben ist einfach prima, man sieht die endlose blaue Weite des Baikal, die "Sonneninsel" Olchon und die Meeresstraße Maloe More. Können wir nach Lust noch einfach Baden gehen Das Wasser in diesen Buchtenist ganz warm (20-22 Grad). Abendessen. Lagerfeuer. F/A/
Tag 4 24.07 Freitag
Maloe More. Ausflug zur Hölle "Mechta"
Nach dem Frühstuck fahren wir mit dem Auto (20 km) durch den Tageran Steppe zur die Hölle "Mechta" (Traum). Die Hölle "Mechta" ist 56 M tief und 830 M lang. Die ist eine die größte und die schönste Hölle an der Baikalküste. Der Weg zurück gehen wir zu Fuß. Erst mal gehen wir runter zu der Baikalküste zu eine kleine Bucht "Arso". Die Küste in diesem Ort ist ganz steil, deswegen gehen wir auf eine Pfad die 1,5 km lang ist. Dann ein Spaziergang entlang der Küste und zurückkehren in unsere Hotel. Nach Mittagessen und Erholung haben wir frei Zeit. Die können wir entweder mit einen Spaziergang in Umgebung verbringen oder auf eine Kult-Spitze "Tanchan" (970 m) bergsteigen und zurück durch den einen Kifferwald kommen. Abendessen. Lagerfeuer. Feldsauna am der Baikalküste. F/M/A
Tag 5 25.07 Samstag
Insel Olchon. Olchon ist die größte Insel des Baikalsees. Sie unterscheidet sich von den anderen 30 Inseln durch die Größe, die landschaftliche Vielfalt und Naturdenkmäler, aber auch durch die Geschichte und durch Mythen und Sagen. Die Insel liegt in einem Nationalpark und für viele ist sie der schönste Teil des Baikals. Nach dem frühen Frühstück gehen wir zur der Fähre die die Baikalseeküste mit dem Olchon Insel verbinden und überqueren diese Meerenge. Auf der Insel wartet auf uns ein Auto, das uns zu unsere Gästehaus in Dorf Kleine Chuzhir bringt (35 km). Nach dem Ankunft richten wir uns in unsere privates Hotel ein. (Doppelbetzimmer, außen Toiletten) und wandern zu den Dorf Chushir und zu der Hauptsehenswürdigkeit der Olchon - dem Kap Burchan (oder Kap Schaman). Nach eine Buryatische Saga ist Kap Burchan eine von den 9 Häusen auf Erden des Hauptgottes der Burjaten - des Burchan. Wegen seiner bezaubernden Schönheit ist das Kap Burchan zum Symbol des Baikal geworden. Wie es früher nur Schamanen machen konnten, gehen wir durch den Fels durch, der das Kap bildet. Nach Abendessen relaxen wir uns auf schöne sandige Strände der Olchon Insel. F/M/A
Tag 6 26.07 Sonntag
Heute startet unsere Reise mit dem Schiff. Wir überqueren den Baikalsee und fahren zu der Insel - die Bolschoi Uschkanii heißt. Auf dem Weg besuchen wir das Nordende der Insel Olchon - Kap "Choboy", das in den Felsen "Junge Frau" ausläuft. Das Profil dieses Felsens sieht einer jungen Frau tatsächlich verblüffend ähnlich. Hier ist eine die tiefste Stelle den Baikalsee ist. Die Zeit Unterwegs ist 9-10 Stunden lang. Mittag - und Abendessen auf dem Schiff. Übernachtungen auf dem Schiff. Abendslagerfeuer. F/M/A
Tag 7 27.07 Montag
Der Schiff. Die Inseln Bolschoi Uschkanii. Insel Tonkij. Bucht Chivyrkuiskaya - heiße Quellen. Die Inseln Bolschoi Uschkanii und ihre Nachbar Insel Tonkij (Schlang) sind ein Naturschutz gebiet für den Baikalischen Seerobben (Baikalische Nerpa). Ganz früh Morgen in Begleitung eines Rangers schleichen wir uns an den Ort, an dem die Baikalrobben liegen und beobachten sie. Mittagessen auf dem Schiff. Weiterfahrt zu der Bucht Chivyrkuiskaya, weiter nördlich gelegen. (Zeit unterwegs 3-4 Stunden). An der Küste dieser Bucht gibt es heiße Quellen, wo wir baden. Für Angelliebhaber besteht hier auch die Möglichkeit, zu angeln. Abendessen auf dem Schiff oder an der Küste mit Lagerfeuer (je nach Wetter). F/M/A
Tag 8 28.07 Dienstag
Der Schiff. Ein voller Tag auf dem See. Heute kehren wir zurück zur Südliche Teil der Baikalsee. Wir fahren zur Bucht Chul, an der westlichen Küste des Baikalsees (Naturschutzgebiet). Am Abend Freizeit, Lagerfeuer an der Küste. Übernachtung auf dem Schiff. F/M/A
Tag 9 29.07 Mittwoch
Der Schiff. Bucht Sennaya. Die Peschannaya (Sand) Bucht. Dorf Goloustnoe. Wir fahren zur Bucht Sennaya, an der westlichen Küste des Baikalsees (Naturschutzgebiet). Vom dort wandern wir zu "Sand" Bucht (Peschannaya). Dauer ca. 1 Std. (4 km). Die Peschannaya (Sand) Bucht ist ein sehr bekannter Ort am Baikalsee. Diese Bucht, auch "Sibirische Riviera" genannt, ist in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen worden. Hier findet eine typische Form von Landschaftserosion statt. Das bewaldete Gebirge erstreckt sich bis zum See. Dort wird es von Wind, Regen und Schnee bearbeitet und umgestaltet. Es entstehen typische "turmähnliche" Erosionsformen. Besonders bekannt sind "der Kleine - und der Grosse Glockenturm". Dort wandern wir die Küste entlang und ersteigen den kleinen Glockenturm (dort gibt es eine Treppe) und können die Küste von oben überschauen.
Nachmittags Fahrt mit dem Schiff bis zum Dorf Goloustnoe an der westlichen Küste (dauert ca. 2 Std.). Bolshoe Goloustnoe ist ein altes sibirisches Dorf, mit mehr als 300-jähriger Geschichte. Noch vor 7 Jahren gab es hier keine Elektrizität. Hier leben Russen, Buryaten, Evenken, Litauer und auch die Religionen sind zahlreich: orthodox, schamaistisch, buddhistisch und islamisch. Nach der Ankunft in Bolshoe Goloustnoe, richten wir uns im privaten Holzhaushotel in Doppelzimmern ein. (Aussentoilette). Die Häuser haben Kachelöfen, die eine große Wärme und Gemütlichkeit ausströmen. Wir erleben einen unvergesslichen Aufenthalt durch den persönlichen Kontakt mit den Gastgebern, deren Abstammung bis zu den Gründern des Dorfes zurückreicht. Es folgt ein Konzert mit buryatischer Folklore. Die älteren Generationen erinnern sich noch gut an die alten buryatischen Liedertexte. Sie singen, im Nationalkostüm, einzigartige Lieder, mit Übersetzung. Zum Abschluss wird ein magischer Tanz, der Herz und Seele öffnende "Jochor" aufgeführt, an dem sich auch die Touristen beteiligen.
Russisches Dampfbad (auf eigene Kosten). Abendessen. F/M/A
Tag 10 30.07 Donnerstag
Dorf Bolshoe Goloustnoe. Der Schiff. Tal "Kadilnaya" (Naturschutzgebiet). Nach dem Frühstuck besuchen wir eine orthodoxe Kirche im Dorf und machen einen Ausflug zum "Trockenen See" - ein geologisches Naturdenkmal.
Ausschließen Überfahrt mit dem Schiff bis zum nächsten Ort - Tal "Kadilnaya", der zum Pribaikalskiy National Park (Naturschutzgebiet) gehört (dauert ca. 2 Std.) Das Mittagessen nehmen wir hier. Hier gibt es eine kleine meteorologische Station, deren Bewohner uns mit heißem Essen erwarten. Die nächste und die letzte Teilstrecke mit dem Schiff machen wir bis der Siedlung Bolschie Koty. Hier richten wir uns im Privaten Hotel ein. Abendessen. Erholung. Abschied von dem Team unseres Schiffes. Auf Wunsch russisches Dampfbad (auf eigene Kosten). F/M/A
Tag 11 31.07 Freitag
Siedlung Bolschie Koty. Diese Tag verbringen wir in der Siedlung Bolschie Koty. Ein Dorf auf der Küste des Baikalsees, das sich an der Mündung eines Flusses befindet, in einem breiten Tal, das von einem dichten Gebirgswald umgeben wird. Die zwei Denkmähler der Natur, die auch Aufmerksamkeit erwirken sind, die Klippe "Skriper" und der Felsen "Zwei Brüder". Anfangs dieses Dorf war ein Dorf von Goldgräber, die von 1842 haben hier Gold gegraben. Heute kann man noch das Reste von ihrer Tätigkeit finden: alter Goldgrabmaschine, kleinen Seen, die auf die Grube haben sich entstanden. Heute dieses Dorf bekannt ist durch die Biologische wissenschaftliche Station, die in Anfangs 20 Jahren bei einem bekannte Wissenschaftler Michail Kozhov für den Forschung Baikalsee Biologie gegründet war. Exkursion in der Siedlung, zur der alter Goldgrabmaschine oder Wanderung zur die Klippe "Skriper", je nach Wunsch. F/M/A
Tag 12 01.08 Samstag
Schnell- Schiff "Voschod". Listvjanka. Das Baikal - Museum. Ethnographische Freiluftmuseums Taltsy. Fahrt mit dem öffentlichen Schnell - Schiff "Voschod" nach Listvyanka (dauert ca. 30 Minuten). Listvyanka - das Tor zum Baikalsee - ist die Älteste sibirische Siedlung am Baikalsee. Die ersten Häuser wurden 1725-1730 gebaut und vor 130 Jahren wohnten hier "98 männliche + 97 weibliche Seelen". Jetzt hat sich Listvyanka zu einem Kultur- und Touristenzentrum entwickelt.
Zuerst besuchen wir das Baikal - Museum. Die Ausstellung widmet sich ausschließlich dem Baikalsee. Das Museum hat die Aufgabe, Informationen über den Baikalsee zu sammeln, aufzubewahren und zu verbreiten. Es stellt die wissenschaftlichen Kenntnisse in anschaulicher und zugänglicher Form dar. Dort besuchen wir ein einzigartiges Aquarium, wo man Bewohner der baikalischen Tiefe beobachten kann, darunter auch Süßwasser - Robben. Auch können wir mit Hilfe eines Batiskaf - Simulators in der Spielabteilung bis ca. 1000 m tief tauchen.
Danach machen wir eine spannende Reise in die Vergangenheit. Das ermöglicht uns ein Besuch des Freiluftmuseums Taltsy. Dieses architektonische - ethnographische Museum liegt am Angara-Ufer zwischen Irkutsk und Listvyanka. Es wurde errichtet, weil man die historischen Gebäude der Nachwelt erhalten wollte, die in den Ufersiedlungen standen, welche der Überflutung nach dem Dammbau in Irkutsk zum Opfer fielen. Manche der Siedlungen waren 300 Jahren alt und enthielten typische Bauten wie Kirchen, aber auch Gebäude nicht - russischer Kulturen. Diese Gebäude wurden auseinandergenommen, abtransportiert und in Taltsy, dem "wiedergeborenen Atlantis" wiederaufgebaut. Andere Bauten folgten später. Und heute hat man hier unter offenem Himmel die Geschichte der 4 Kulturen, die den Baikalsee bevölkerten, dokumentiert. Die russische, die buryatische, die evenkische und tafalarische Kultur sind mit Gebäuden und Haushaltgegenständen vertreten. Das Museum ist ein kulturelles Zentrum für ganz Ost - Sibirien. Aus der ganzen Region kommen die Menschen hierher und feiern traditionelle und folkloristische Feiern.
Rückfahrt nach Listvyanka. Freizeit. Abendessen und Übernachtung in Listvyanka. F/A
Tag 13 02.08 Sonntag
Alte Eisenbahn. Nach einem leckeren Frühstück, das uns die Wirtin unseres privaten Hotels kocht setzen wir mit der Fähre über die Angara auf das andere Ufer. Dann fahren wir mit dem Zug über die historische Eisenbahnstrecke nach Sludyanka, an der südlichen Käste des Baikalsees und danach nach Irkutsk. Der Name Sludyanka bedeutet "Glimmer Stadt". Seit dem 18. Jahrhundert gibt es hier Glimmer - Industrie. Auf dieser Fahrt besichtigen wir ein bewundernswertes Baudenkmal des 19. Jahrhunderts: die alte Sibirische Eisenbahn, ehemaliger Teil der Transsibirischen Eisenbahn. Auf einer kurzen Strecke mussten 39 Tunnel und mehr als 400 andere Ingenieurbauten errichtet werden. Sie wurde "die goldene Schnalle des stählernen russischen Gürtels", genannt, weil sie verschiedene Teile des Sibiriennetzes miteinander verband und war der teuerste Teil des ganzen Projekts. Als in Irkutsk der Staudamm für ein Hydrokraftwerk gebaut wurde, überflutete das steigende Wasser große Teile dieser Eisenbahnstrecke. Auf dieser Route gibt es zahlreiche wunderschöne Ausblicke auf Küste und Gebirge. Die Fahrt in dem komfortablen Zug dauert ca. 8 Stunden. Dabei gibt es mehrere Unterbrechungen, mit z.B. Tunnelbesichtigung und Abstechern zu faszinierenden Orten und schmackhaftem Essen. F/M
Tag 14 03.08 Montag
Irkutsk. Freie tag in Irkutsk. Je auf der Wunsch Museum, Bauernmarkt besuchen oder einfach ein Spaziergang machen. Vorbereitung zu Abreise. Gemeinsame Abendessen in einem Restaurant. F/M
Tag 15 04.08 Dienstag
Abreise Tag. Frühstück im Hotel. Abflug aus Irkutsk am frühen Morgen. F
Tag 16 05.08 Mittwoch
Ankunft in Berlin
