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Tourpreis

Der Preis beträgt 1300,00 € pro Person.
Mindestteilnehmer 10 Personen.

Der Preis enthält:

  • Alle Übernachtungen
  • 8 Tagen Vollpension; 4 Tagen Halbpension, 2 Tage – F;
  • alle Transfers (incl. Bus, Eisenbahn, Fähre, PKW's)
  • Miete für das Schiff
  • Ticket für den touristischen Zug an der alten Eisenbahnstrecke
  • Kosten für Führungen und Exkursionen
  • Kosten für Besuch des Naturschutzgebietes
  • Kosten für die Begleitung von heimischen Führern

Nicht im Preis enthalten sind:

  • Flugtickets (ca. 550 Euro)
  • Kosten fürs Visum (ca.70 Euro)
  • Kosten für Versicherungen
  • Essenskosten, die im Text beschrieben sind als “eigene“ oder“ zusätzliche“ Kosten
  • Besonderes Essen und Trinken, welches nicht im Menü enthalten ist
  • Zusätzliche Kosten für optionale Unterhaltungen (im Programm aufgeführt als eigene Kosten), Zusätzliche Kosten für Übergepäck im lokalen Transport

Klima am Baikalsee

Das Klima in Sibirien ist stark kontinental. Das bedeutet lange, kalte Winter und zwar kurze, aber heiße Sommer. Auch gibt es starke Tagesschwankungen der Lufttemperatur. Der Baikalsee wirkt sich mildernd auf dieses Umgebungsklima aus und nähert sich dem Klima des Meeres. Die gigantische Wassermasse ist ein riesiger Akkumulator der Wärme. Deswegen ist es am Baikalsee im Winter wärmer und im Sommer kälter als in seiner Umgebung, zum Beispiel in Irkutsk (60 km vom Baikalsee). In Irkutsk liegt die durchschnittliche Temperatur im Juli bei ca. 24-26 Grad C. aber Tage mit 30 Grad und mehr sind nicht selten. Am Baikalsee liegt die Temperatur etwas niedriger. Noch eine Besonderheit des Baikalseeklimas muß genannt werden, die große Anzahl der Sonnentage. Er weist mehr Sonnentage auf, als viele berühmte Urlaubsziele in Europa. Es sind 2100 - 2200 Stunden pro Jahr. Das sind 300-400 Stunden mehr als an der Küste des Schwarzen Meeres zum Beispiel.

Erfahren Sie mehr über Baikalsee »

Bemerkungen:

  1. Wir empfehlen die Mitnahme  einer wetterfesten Jacke, Sporthose und  von Trekkingschuhen. Im Fall von sehr  schlechtem Wetter (heftiges Gewitter, starker Regen und Sturm)  hat der Touroperator das Recht, das Programm zu ändern, muss aber  im voraus die Touristen darüber informieren.
  2. Vegetarier  oder Menschen mit  speziellen Diäten  müssen dies vor Reisebeginn mitteilen, damit sich die verschiedenen Köche auf sie einstellen können.
  3. Die Kosten der Tour ist abhängig vom Euro - Rubl Wechselkurs. Die Gebühren können sich je nach Wechsel des Kurses dementsprechend verändern.
  4. Sollten die im Reiseplan vorgesehene Termine und Vorhaben, aus dem unterschiedlichen Gründen verschoben werden, oder ganz ausfallen, bitte ich um Verständnis.

Sommerprogramm am Baikal 2012 Expedition zum Baikalsee

Termin:
01.08-15.08

Kurzbeschreibung: Die Superlative des Baikalsees werden oft genannt: die sagenhafte Tiefe, die gewaltige Wassermasse, die einzigartige Flora und Fauna, die bezaubernde Landschaft. Wir möchten Sie mit dieser hinreißenden Gegend bekannt machen. In einer kleinen Gruppe mit deutschsprachiger Reiseleitung sowie Englisch sprechenden Lokalführern, in einfachen privaten Unterkünften, können Sie den Baikalsee und seine Bewohner hautnah erleben.

Urlaub am Baikalsee wird nicht wie ein gewöhnlicher „Ausflug“ aussehen. Das Leben nah dem Ufer des Sees ist weit von den Nachtclubs und Discotheken entfernt. Doch jeder Tag bringt ein Erlebnis, eine neue, aufregende Erfahrung mit sich, etwas woran sie sich noch in vielen Jahren erinnern werden. Als Reisender/e entdecken Sie tausendfach Bewundernswertes des einmaligsten Sees der Welt. Jede Facette des Baikals ist einzigartig: das kristallklare Wasser der Bäche und Flüsse, die dichten Wälder und gigantischen Berge und Steppen.

Diese Reise ist für Menschen geeignet, die dem Stadtleben eine Weile entfliehen wollen. Man kann sich vollkommen ausruhen, die Entspannung  wird schon allein vom See geliefert, von den gewaltigen Gewässern, von der reinen Luft. Lassen Sie sich von den Winden des Sees inspirieren, sie liefern immer neue Düfte, immer neue Laute und Geräusche. Erholen Sie sich und lauschen Sie der Umgebung. Wanderungen, Schifffahrten und vieles mehr, werden Ihnen unvergessliche Momente schenken und Ihre Sinne schärfen.

Das Hauptziel diese Tour ist der Besuch des nördlichen Teils des Baikalsees. Die Nord - Baikalufer sind wilde und wenig bewohnte Gebiete. Dort befinden sich die größten Naturschutzzonen des Sees. Sagenhafte, unbetretene Orte, wo die Natur noch unberührt geblieben ist deren Schönheit jeden zu überwältigen vermag.
Eine unvergessliche Reise, eine Mischung aus Aktivität und Erholung, Natur und Kultur, Gegenwart und Geschichte, erwartet Sie!

Diese Reise eignet sich hervorragend  für Fotobegeisterte, Künstlerfotografen, Maler und alle anderen Interessierten, die die überraschende Vielfalt der sibirischen Natur entdecken wollen!!!

Tag 1 01.08 Montag

Flug: Berlin – Schönefeld nach Moskau. Dauer: ca. 2,5 Stunden. Transfer zum Inlandsflughafen. Weiterflug nach Irkutsk. Dauer: 5-6 Std. Ankunft in Irkutsk am Morgen des nächsten Tages (7 Stunden Zeitverschiebung).

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Tag 2 02.08 Dienstag

Ankunft in Irkutsk. Transfer in ein kleines privates Hotel im Stadtzentrum, 2 Personen pro Raum.

Irkutsk ist die schönste Stadt Sibiriens!

Irkutsk ist eine der ältesten Städte Sibiriens. In dieser Stadt, die auch das „Sibirische Paris“ genannt wird, treffen Sie eine Vielzahl ruhiger und freundlicher Menschen. Die alte Holzhausarchitektur wurde in vielen Strassen gut erhalten, die Wände und die Fenster sind geschmückt mit Holzschnitzereien, dies ist typisch für die sibirische Baukunst.

Irkutsk liegt zwischen den Flüssen Irkut und Angara, rund 65 km vom Baikalsee entfernt. Sie ist Hauptstadt von dem Irkutsk- Gebiet (Landkreis), das flächenmäßig größer ist als Frankreich.

Irkutsk ist mehr als 300 Jahre alt. 1660 wurde die Stadt gegründet als eine Festung der Kosaken. Die Kosaken (Ehemalige Militärs) reisten nach Sibirien auf Befehl des Zaren, um neue Regionen zu entdecken und zu erobern und um Steuern von der Urbevölkerung einzutreiben. Sie fingen ihre Reise im Frühling an, wenn das Eis von den Flüssen geschmolzen war. Auf großen Booten reisten sie auf den Flüssen bis zum Herbst und sammelten die Steuern (Pelz –Steuer) ein. Bevor im Herbst die Flüsse zufroren, bauten sie Häuser, um den Winter zu überleben. Im nächsten Frühling reisten sie weiter, aber in einigen schönen und reichen Orten blieben manche von ihnen und gründeten weitere Siedlungen. Auf diese Art sind die sibirischen Städte entstanden.

Am Ende des 17. Jahrhunderts lebten in Irkutsk ca. 1000 Einwohner. Das waren Bauern, Kosaken, Kaufmänner und Verbannte. Sibirien war schon früh eine Region, in die erst der Zar und dann später Stalin unerwünschte Leute verbannt hatte. Nach einer Revolution gegen den Zar im Jahr 1828 waren viele adlige Familien nach Sibirien verbannt worden, dadurch gelangte die russische Zivilisation in diese Region. In der Folge dieser Besiedlung entstanden Theater, Schulen, sowie Musik – und Kunsthochschulen. Die Russen bezeichnen diese Revolutionäre als Dekabristen (abgeleitet vom russ. Wort für Dezember, weil diese Revolution im Dezember statt gefunden hat).

Heute ist Irkutsk das wirtschaftliche, historische und kulturelle Zentrum von Ost-Sibirien mit fast 600000 Einwohnern. Hier gibt es Universitäten, Hochschulen, wissenschaftliche Institute, Theater und Museen. Aber auch große Fabriken (Flugzeugwerk, Aluminium- und Energieindustrie). Die Jugendlichen kommen nach Irkutsk um hier zu studieren. Die in Irkutsk lebenden Russen sind meistens Christen (orthodox). Aber hier wohnen auch viele Angehörige von Urvölkern, (Buryaten, Tafalaren, Evenken). Diese sind Buddhisten und Schamanisten.

Nach dem Frühstück starten wir zu einer Stadtrundfahrt. Wir besuchen das Zentrum und den historischen Teil mit Denkmälern, wunderschönen Kirchen und alten Holzhäusern. Wir spazieren entlang der Uferstrasse der schönen Angara. Anschließend besuchen wir einen Bauernmarkt. Auf Wunsch besichtigen wir das Heimatmuseum (mit ethnografischer Ausstellung, oder das Kunst - Museum oder das Dekabristen – Museum. Am Abend feiern wir in einem Restaurant unsere Ankunft in Sibirien mit sibirischen Spezialitäten (auf eigene Kosten). Vorbereitung zur Exkursion nach der Insel Olchon.

Übernachtung in Irkutsk. F

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Tag 3 03.08. Mittwoch

Transfer zur Insel Olchon mit dem Kleinbus.

Die Strecke ist 350 km lang und dauert ca. 6-7 Std. Unterwegs kommen wir durch buryatische Siedlungen, die in der offenen Steppe liegen. Dort machen wir eine Mittagspause in einem Cafe (auf eigene Kosten). Wir probieren eine buryatische Spezialität: Pozy. Die Posa (plural: Posy) ist das buryatische Nationalgericht. Es hat ein bisschen Ähnlichkeit mit einer Ravioli oder russischen Pelmeni mit Hackfleischfüllung,ist aber viel größer. Der leckerste Teil der Posy ist ihr Saft. Man muss die Posa anbeißen und langsam den Saft austrinken, danach kann man weiter essen. Die Posy müssen mit der Hand gegessen werden.

Falls er abkömmlich ist, können wir uns mit dem Schamanen Valentin Chagdaev treffen (auf zusätzliche Kosten). Der Schamane wird uns die Geschichte seines buryatischen Volkes erzählen und besondere Rituale vorzeigen. Nach dem örtlichen Brauch, kann nur der Schamane werden, der mit einem Schamanen in verwandtschaftlichen Verhältnissen steht. Nach der Ankunft richten wir uns in unserem privaten Hotel ein. (Holzhaus Doppelbettzimmer, Außentoiletten). Danach wandern wir zu dem Dorf Chushir und zu der Hauptsehenswürdigkeit der Insel, dem Kap Burchan (oder Kap Schaman). Nach einer buryatischen Sage ist Kap Burchan eins von den 9 Häusern auf Erden des Hauptgottes der Burjaten – des Burchan. Wegen seiner bezaubernden Schönheit ist das Kap Burchan zum Symbol oder der Visitenkarte des Baikalsees geworden. Nach dem Abendessen erholen wir uns auf den schönen, sandigen Stränden der Insel Olchon. F/A

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Tag 4 04. 08 Donnerstag

Insel Olchon.

Olchon ist die größte Insel des Baikalsees. Sie unterscheidet sich von den anderen 30 Inseln durch ihre Dimensionen, die landschaftliche Vielfalt und die Naturdenkmäler, aber auch durch die Geschichte und durch Mythen und Sagen. Die Insel liegt in einem Nationalpark, und für viele ist sie der schönste Teil des Baikals.

Nach dem Frühstück machen wir eine Jeep - Safari auf der Insel. Der Weg geht durch verschiedene Landschaften: durch den Wald, die Steppen und die Dünen. Wir besuchen das Nordende der Insel – Kap „Choboy“, das in den Felsen „Junge Frau“ ausläuft. Das Profil dieses Felsens sieht einer jungen Frau tatsächlich verblüffend ähnlich. Anschließend besuchen wir auch die östliche Gebirgsküste der Insel. Ausgezeichnetes Thema für eine Foto - Safari. Mittagessen als Picknick. Rückkehr zum Hotel. Abendessen. Lagerfeuer. F/M/A

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Tag 5 05.08 Freitag

Heute startet unsere Reise mit dem Schiff.

Frühstück im Hotel. Freie Zeit. Spaziergang auf der Insel, oder Reiten (auf Wunsch). Vorbereitung auf unsere Schiffsreise.

Der Schiffstyp „Yaroslavets“. Diese Schiffsform ist sehr typisch für den Baikalsee. Es gibt hier mehr als 100 solcher Schiffe. Diese Schiffe sind ausgerüstet für den Transport von Menschen. Sie haben alle erforderlichen Orientierungs- und Kommunikationsvorrichtungen. Die Geschwindigkeit des Schiffes ist 16 –18 km pro Std. Normalerweise haben sie 3 Kabinen für Passagiere: am Vorderschiff, am Mittelschiff und am Heck je eine für 4 Personen. Daneben gibt es eine kleine Kabine für das Team, sowie Küche, Toilette und Dusche. Der geringe Tiefgang des Schiffes bietet viele Möglichkeiten, spontan an der Küste anzulegen. Diese Schiffe haben aber Einsatzbeschränkungen bei Windgeschwindigkeiten ab 11 Meter pro Sekunde und einer Wellenhöhe ab 2 m!

Die Verpflegung während der Fahrt sieht dreimal pro Tag eine Mahlzeit vor, plus Tee zur beliebigen Zeit, in der gemeinsamen Kabine bei der Kombüse oder auf dem Promenadendeck. Wenn das Wetter es erlaubt, besteht die Möglichkeit auf dem Deck spazieren zu gehen. Am Heck befinden sich Bänke zum Sitzen. Alkoholische Getränke (auf eigene Kosten) müssen im Voraus gekauft und auf das Schiff verladen werden, da es später keine Gelegenheit dazu geben wird.

Mittagessen im Hotel. Die Schiffreise startet ca. um 16.00 Uhr. Wir beginnen mit der Besichtigung der buddhistischen Stupa, die auf der Insel Ogoj im Jahr 2005 erbaut wurde.

Das Wort "Stupa" bedeutet im Sanskrit "Gipfel", "Höhepunkt". Buddhistische Stupas sind dafür da, alle negativen Barrieren in unserer Welt aufzulösen, außerdem verleihen sie der Umgebung, in der sie errichtet sind großes Ansehen. Den Menschen, die sie besuchen, vor allem jenen, die es bewusst tun, geben sie Kraft Buddhisten glauben, dass die Umgehung solcher Heiligtümer gute Verdienste nach sich ziehen. Je größer die Anzahl der durchgeführten Rundgänge ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Wunsch von den Göttern erhört wird und mit Sicherheit in diesem Leben verwirklicht werden kann. Die eifrigsten Gläubigen versuchen die Stupa 108 Mal zu umgehen. Das wird als Befreiung und Reinigung der Seele angesehen. Fahrtdauer - ca. 40 Minuten. Pause etwa 2 Stunden, dabei werden wir vom Ufer bis zu der Stupa ungefähr 1 Stunde hinauf brauchen. Die Dauer der Besichtigung der Stupa ist Ihnen selbst überlassen. In der Regel braucht man etwa 30 Minuten, danach werden wir noch eine kurze Pause am höchsten Punkt der Insel einlegen, bevor wir zum Schiff zurückkehren Abendessen an Bord. Nächster Haltepunkt: Olchon nahe dem Kap „Three Brothers“. Fahrtzeit ab Ogoy - ca. 2 Stunden. Sie werden einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben an der Westküste des Sees. Ein Spaziergang entlang des Strandes dauert ungefähr 1 Stunde oder mehr. Wir können ein Lagerfeuer machen, Lieder singen und dann allmählich weiterfahren. Am nächsten Morgen kommen wir dann am Kap Rytyj an. F/M/A

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Tag 6 06.08 Samstag

Kap Rytyj – Bucht Savorotnaja

Kap Rytyj – ist der geheimnisvollste Ort am Baikalsee.

Frühstücken: dabei führen wir einen Ritus durch der sich "poburhanit“ nennt und hören uns Geistergeschichten über das Kap Rytyj an (Hyr-Khushun).

Kap Rytyj oder Hyr-Khushun gehört zu den heiligen Stätten des Baikalsees. Dies ist das trockenste Gebiet am nordwestlichen Ufer des Sees. Schuttkegel des Flusses Rita ragen bis zu 2,5 km in den See. Die ausgetrockneten Flussufer erwecken den Eindruck, dass das Kap mit engen gewundenen Schluchten durchgraben wäre. Vom burjatischen her bedeutet der Name Hyr-Khushun: "Steppen Kap“. Dieser Ort hat die einzigartigen Pflanzengattungen der dahurischen Steppen beibehalten. Am Kap gibt es keine Bäume oder Siedlungen. Diesen Punkt erreicht keine befestigte Strasse und nicht einmal ein Weg führt an der Küste entlang. Den Bewohnern der nächsten Siedlungen, ist es aus unerklärlichen Gründen verboten worden, diesen Ort zu besuchen. Dieses Verbot gilt bis heute. Einwohner vermeiden Besuche des Kaps, für sie liegt ein Fluch darauf. Doch sie können eine Menge interessanter Geschichten darüber erzählen. Das Kap gehört zu dem Baikal-Lena Naturschutzgebiet. Die Ranger die dort Aufsicht halten zusammen mit den regionalen Schamanen, wachen darüber, dass niemand unerwünscht in die Natur eingreift. Kaum jemand wagt es, tief in das Tal zu gehen. Legenden und Berichte machten das Kap zum befremdlichsten Ort an den Küsten des Baikalsees. Frauen ist es verboten hier ans Land zu gehen!

Abendessen auf dem Schiff, dann Weitereise. Etwa 5 Stunden dauert die Schifffahrt bis „Zavorotnaja“. Wir fahren entlang der Küste des Baikal-Lena Naturschutzgebietes, vorbei an „Kap Shartly“, dem „Kap der Toten“ und der Bucht „Solontsovyj“. Das Baikal-Lena Naturschutzgebiet wurde 1986 gegründet. Die gesamte Fläche des Gebietes beträgt 660 Hektar. Dieser Ort wird auch „Küste der Braunbären“ genannt. Wir machen einen Stopp am „Kap der Toten“, wandern und hören uns Geistergeschichten über diesen Ort an. Am Fuße des Baikal-Gebirges erstreckt sich über 7 km ein Tal. An der Küste des Kaps befindet sich die zentrale Station des Baikal-Lena-Naturschutzgebietes und die Wetterstation "Sunny". 15 km von der „Sunny" entfernt, entspringt die Quelle des Flusses Lena (4400 km), des achtgrößten Flusses der Erde. Wir kommen am „Sagan – Marjan“ vorbei, einer etwas kleineren Bucht. Das Große- und das Kleine-Solontsovyj Kap sind durch ihre Vielfalt an zahlreichen kleinen, schönen Seen sehr reizvoll. Zu passender Stunde wird Mittag gegessen. Ankunft an der „Savorotnaja“ abends, gegen ca. 16-17 Uhr. Abendessen und Übernachtung auf dem Schiff. Falls erwünscht, besteht die Möglichkeit an der Küste zu zelten (nach Anfrage). Am späteren Abend, gibt es etwas Freizeit, um selbst das Dorf zu erkunden.

F/M/A

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Tag 7 07.08. Sonntag

Bucht Savorotnaja. Wanderung in den Bergen.

Wir frühstücken und machen uns auf den Weg in die Berge, zu einer Aussichtsplattform. Zunächst fahren wir mit einem Auto (Gas-66) ohne Verdeck. (ca. 5 km um eigene Kräfte zu sparen). Nachdem wir abgesetzt werden (an dem Ort gibt es einen kleinen Wasserfall), werden wir zu Fuß etwa 2/3 des Berges überwinden, auf einem kleinen Fußgängerweg Richtung Gipfel (ca. 2 Stunden). Die Route ist ziemlich schwer. Daher können einige auf Wunsch in Savorotnaja bleiben und dort spazieren gehen auf einem ebenen Weg. An Naturschönheiten und reiner Luft fehlt es der Umgebung dort nicht. Sobald wir die Aussichtsplattform (ziemlich hoch in den Bergen) erreicht haben, werden wir dort ein Lagerfeuer machen und im Forsthaus, welches dort steht, etwas essen. (Essen müssen wir selbst mitbringen). Der Blick von der Aussichtsplattform auf den gesamten Baikal ist einfach atemberaubend. Über uns werden wir den mit Schnee bedeckten Gletscher sehen. Fotoapparate nicht vergessen!!!

Am Abend, nach der Rückkehr erwartet uns die russische Sauna „Banja“. Nach dem Schwitzen taucht man nackt in den See. Angenehme Erfahrung. Ein ausreichend großes Vorzimmer, in der Banja, können wir für ein Bier nutzen. Später nach dem Abendessen übernachten wir an Bord (Zelte am Ufer).

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Tag 8 08.08. Montag

Bucht Savorotnaja. Cup Kedrovyi. Fluss Ledenaja (Isefluss)

Am Morgen versammeln wir uns alle auf dem Schiff, frühstücken und führen unsere Reise fort zur Bucht „Zeder“ ( russ.: Kedrovyj ). Nach mehrstündigen Spatziergängen in der Bucht Zeder fahren wir weiter mit dem Boot zum Fluss „Ledenaja“. Das ist das Gebiet des Baikal-Lena Naturschutzgebietes. In der „Ledenaja“ essen wir zu Mittag und gehen dann angeln. Der geangelte Fisch wird gleich geräuchert und verspeist. Der Ort an dem wir uns befinden, ist seiner Schönheit und der Wildheit wegen, sehr imposant. Nicht eine einzige Spur menschlichen Daseins kann sich halten, alles wird vom Wasser, Wind und der Sonne wegradiert. In der Nähe des Kaps „Elokhin“ verläuft die Grenze des Naturschutzgebietes und beginnt Burjatien. Um ca. 17:00 Uhr machen wir uns auf den Weg mit dem Schiff zum Kap „Tscheremshan“. Ankunft etwa 19:00 Uhr. Abendessen auf dem Schiff während der Fahrt. Es wird eine Banja (russische Sauna) in „Tscheremshan“ geben für diejenigen, die sich waschen und völlig entspannen möchten. Spazieren in „Tscheremshan“, angeln vom Schiff aus, wir machen ein Lagerfeuer, singen Lieder zur Gitarre und lassen es uns gutgehen. Nachts werden wir weiter fahren. Nächster Halt: die „Chivyrkuiskij Bucht“. Übernachtung an Bord.

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Tag 9 09.08. Dienstag

Bucht Chivyrkuiskij. Uschkanij Insel.

Weiterfahrt zur Bucht Chivyrkuiskij (genannt auch als „Schlangen-Bucht“), weiter nördlich gelegen. Der Name der Bucht kommt von den kleinen ungiftigen Schlangen, die man ab und zu dort finden kann. An der Küste dieser Bucht gibt es heiße Quellen, wo wir baden können. In der „Schlangen-Bucht“ haben die Quellen einen hohen Schwefelwasserstoff- Anteil. Die Chivyrkuiskij Bucht ist einer der schönsten und erlebnisreichsten Orte am Baikalsee. Die Bucht liegt am östlichen Ufer des Sees, genau zwischen dem Festland und der Halbinsel von St. Nos. Die Küsten der Bucht sind sehr bizarr. Die Ufer sind von Nadelwald bewachsen. Im Sommer erwärmt sich das Wasser dieser Bucht sehr gut. Die Chivyrkuiskij Bucht ist eine der Hauptplätze zum Angeln. Angelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten.

Alle gehen an Bord. Weiterfahrt zu der „Ushkanyij Inseln“. Reisezeit - ca. 2,5 Stunden. Die Inseln „Bolschoi Uschkanij“ und ihre Nachbarinsel „Tonkij“ sind ein Naturschutzgebiet für die Baikalieschen Seerobben (die Nerpa). Da wartet auf uns eine Fotosafari auf die Nerpas (zusätzliche Gebühr). Auf der kleinen Insel „Uschkanij“ befindet sich ein großer Liegeplatz dieser Tiere. Wenn die Seerobben erschrocken werden ,wird es eine gute Stunde dauern, bis sie sich wieder beruhigen und zurückkommen. Hier wird Geduld verlangt, nicht immer hat man das Glück, die Nerpas sofort zu Gesicht zu bekommen. Die Küste in der Nähe des Liegeplatzes der Tiere ist mit großen Felsen gepflastert, sodass die Fotographen sich dahinter gut verstecken können.

Mittagessen in der Nähe der Küste der Insel „Kleine Ushkanyij“.
Mittags kehren wir zurück zum südlichen Teil des Baikalsees. Spät am Abend Ankunft an der Schiffanlegestelle MRS (das Gebiet des „Kleinen Meeres“, gegenüber der Insel Olchon). Übernachtung in der Jugendherberge „Baikal-Eco“ F/M/A

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Tag 10 10.08. Mitwoch

Maloe More «Kleinen See». Tageran Steppe. Ausflug zur Höhle „Mechta“/p>

Die Insel Olchon teilt den Baikalsee in den „Grossen See“ und „Kleinen See“. In der Nähe des zentralen Teils des Baikalsees erstreckt sich die „Tageran Steppe“ in Nord- Süd – Richtung über rund 50 km. Nach dem Frühstuck fahren wir mit dem Auto (20 km) durch die Tageran Steppe zur Höhle „Mechta“ (Traum). Wir durchqueren die Steppe und wegen der reizvollen Landschaft halten wir ab und zu an, um zu fotografieren, oder machen einen Spaziergang. Neben dem buryatischen Dorf „Anga“ besichtigen wir alte Felszeichnungen. Die Höhle „Mechta“ ist 56 m tief und 830 m lang. Sie ist eine der größten und schönsten Höhlen an der Baikalküste. Auf dem Rückweg besuchen wir einen Siedlungsort der „Kurykanen“, die hier im 8. und 9. Jh. lebten. Gut erhalten sind Grabstätten und Festungsmauern. Auf Wunsch kann man auch den Berg Schebete besteigen, von dem sich eine schöne Aussicht auf die Tageran Steppe und den Baikalsee bietet. Die Aussicht von dort oben ist faszinierend, man sieht die endlose blaue Weite des Baikalsees, die „Sonneninsel” Olchon und die Meeresstraße Maloe More. Von dort machen wir einen Spaziergang entlang der Steilküste zu unserem Hotel und je nach Lust können wir auch noch im See baden. Das Wasser in diesen Buchten ist ganz warm (20-22 Grad). Abendessen. Lagerfeuer an der Küste. Feldsauna an der Baikalküste. F/M/A

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Tag 11 11.08. Donnerstag

Transfer nach Irkutsk (5-6 Stunden unterwegs).

Nachmittag in Irkutsk. Tag zur freien Verfügung in Irkutsk. Nach Wunsch besuchen wir Museen,einen Bauernmarkt oder gehen einfach spazieren. Gemeinsames Abendessen. F/A

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Tag 12 12.08. Freitag

Alte Eisenbahn

Nach einem leckeren Frühstück, das uns die Wirtin unseres privaten Hotels kocht, fahren wir mit dem Zug über die historische Eisenbahnstrecke bis zur Siedlung Port-Baikal. Auf dieser Fahrt besichtigen wir ein bewundernswertes Baudenkmal des 19. Jahrhunderts: die alte Sibirische Eisenbahn, ehemaliger Teil der Transsibirischen Eisenbahn. Auf einer kurzen Strecke mussten 39 Tunnel und mehr als 400 andere Ingenieurbauten errichtet werden. Sie wurde „die goldene Schnalle des stählernen russischen Gürtels“, genannt, weil sie verschiedene Teile des Sibiriennetzes miteinander verband und war der teuerste Teil des ganzen Projekts. Als in Irkutsk der Staudamm für ein Hydrokraftwerk gebaut wurde, überflutete das steigende Wasser große Teile dieser Eisenbahnstrecke. Auf dieser Route gibt es zahlreiche wunderschöne Ausblicke auf Küste und Gebirge. Die Fahrt in dem komfortablen Zug dauert ca. 8 Stunden. Dabei gibt es mehrere Unterbrechungen, mit z.B. Tunnelbesichtigung und Abstechern zu faszinierenden Orten und schmackhaftem Essen. Nach dem wir in Port- Baikal angekommen sind, nehmen wir die Fähre zum Dorf Listvyanka an der West-Küste. Übernachtung in einem Hotel in Listvyanka. F/M

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Tag 13 13.08. Samstag

Listvjanka. Das Baikal – Museum. Ethnographisches Freiluftmuseums Taltsy.

Listvyanka – das Tor zum Baikalsee - ist die älteste sibirische Siedlung am Baikalsee. Die ersten Häuser wurden 1725-1730 erbaut und vor 130 Jahren wohnten hier „98 männliche + 97 weibliche Seelen“. Jetzt hat sich Listvyanka zu einem Kultur- und Touristenzentrum entwickelt.

Zuerst besuchen wir das Baikal - Museum. Die Ausstellung widmet sich ausschließlich dem Baikalsee. Das Museum hat die Aufgabe, Informationen über den Baikalsee zu sammeln, aufzubewahren und zu verbreiten. Es stellt die wissenschaftlichen Kenntnisse in anschaulicher und zugänglicher Form dar. Dort besuchen wir ein einzigartiges Aquarium, wo man Bewohner der baikalischen Tiefe beobachten kann, darunter auch Süßwasser – Robben. Ebenfalls können wir mit Hilfe eines Batiskaf - Simulators in der Spielabteilung bis ca. 1000 m tief tauchen.

Danach machen wir eine spannende Reise in die Vergangenheit. Das ermöglicht uns ein Besuch des Freiluftmuseums Taltsy. Dieses architektonische – ethnographische Museum liegt am Angara-Ufer zwischen Irkutsk und Listvyanka. Es wurde errichtet, weil man die historischen Gebäude der Nachwelt erhalten wollte, die in den Ufersiedlungen standen, welche der Überflutung nach dem Dammbau in Irkutsk zum Opfer fielen. Manche der Siedlungen waren 300 Jahren alt und enthielten typische Bauten wie Kirchen, aber auch Gebäude nicht-russischer Kulturen. Diese Gebäude wurden auseinandergenommen, abtransportiert und in Taltsy, dem „wiedergeborenen Atlantis“ wiederaufgebaut. Andere Bauten folgten später. Und heute hat man hier unter offenem Himmel die Geschichte der 4 Kulturen, die den Baikalsee bevölkerten, dokumentiert. Die russische, die buryatische, die evenkische und tafalarische Kultur sind mit Gebäuden und Haushaltgegenständen vertreten. Das Museum ist ein kulturelles Zentrum für ganz Ost –Sibirien. Aus der ganzen Region kommen die Menschen hierher und feiern traditionelle und folkloristische Feiern.

Rückfahrt nach Irkutsk. Freizeit. Abendessen und Übernachtung in Irkutsk. Vorbereitung zu Abreise. F/A


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Tag 14 14.08. Sonntag

Frühstück im Hotel. Abflug aus Irkutsk am frühen Morgen. F

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Tag 15 15.08. Montag

Ankunft in Berlin

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